Projekte
Neben der Textproduktion bearbeite ich auch immer wieder längerfristige Projekte wie etwa eine Investigativrecherche zum Thema Nanotechnologie oder das Blogprojekt „Risikoblog“.
100 Jahre August-Euler-Flugplatz 2008
Im Jahr 2008 war ich maßgeblich beteiligt an der Pressearbeit der Technischen Universität Darmstadt (TUD) zum 100-jährigen Jubiläum des August-Euler-Flughafens in Griesheim bei Darmstadt. Der Flughafen gehört der TUD, die dort unter anderem Fahrversuche durchführt. Ende August 2008 veranstaltete sie eine historische Flugschau, zu der rund 50000 Besucher kamen. Ich organisierte Veranstaltungen für die wissenschaftliche Presse, sowie eine Pressekonferenz und schrieb Texte über den Flugpionier August Euler sowie die Forschung der TUD auf dem Gelände.
Stipendien der Initiative Wissenschaftsjournalismus
Im Juni 2010 erhielt ich zusammen mit den freien Wissenschaftsjournalisten Dino Trescher und Aitziber Romero ein Recherchestipendium der Initiative Wissenschaftsjournalismus. Das Stipendium machte es uns möglich, in den darauf folgenden sechs Monaten folgender Frage nachzugehen: „Verharmlosen und verschweigen Unternehmen den Einsatz von Nanomaterialien in Produkten“. Derzeit sind wir dabei die Ergebnisse unserer Recherche in für journalistische Produkte zu nutzen. Jüngst erschien ein Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung über die Ökobilanzierung von Nanoprodukten.
Durch die Recherche haben wir uns Hintergrundwissen über die Nutzung der Nanotechnologie in konkreten Konsumprodukten verschafft. Darüber hinaus haben wir einiges über Risikoforschung gelernt und darüber, wie politisch mit den Risiken der Nanotechnologie umgegangen wird. Von diesen Kenntnissen sollen nun auch die Leser unseres neuen Blogprojekts „Der Risikoblog“ profitieren.
Ende letzten Jahres haben wir ein weiteres Stipendium eingeworben. Die Fragestellung: “Die Forschungsförderung der EU – ein Wunschkonzert für die Privatwirtschaft? Kombination von Computer Assisted Reporting und Experteninterviews untersucht Finanzströme im siebten Forschungsrahmenprogramm der EU. “
Den Abschlussbericht haben wir zwar schon verfasst. Die Recherche läuft aber noch weiter, da wir auf interessante Spuren gestoßen sind, die wir weiter verfolgen.
Der Risikoblog
Schweinegrippe, GAU in Japan, Dioxin im Essen, Gentechnologie – die Welt scheint voller Gefahren. Doch muss Otto Normalverbraucher deshalb Angst haben? Welche Gefahren betreffen ihn, und welche nicht. Wie kann er sich vor den Risiken schützen, die relevant für ihn sind? Die Leser des Risikoblogs sollen neutral, kritisch, fundiert und, vor allem, unaufgeregt über Nutzen und Gefahren von Techniken wie der Nanotechnologie informiert werden. Sie lernen dabei auf unterhaltsame Weise den wissenschaftlichen und technischen Hintergrund kennen. Er erfährt, wer von bestimmten Technologien profitiert und wer die Risiken trägt und, ob es dabei fair zugeht. { Zum Riskoblog }
Buchbeitrag
Für den Band “Wetter im Wandel“, erschienen im Jonas Verlag, habe ich den Beitrag “Wasser mit nebulöser Wirkung”, geschrieben, der sich mit Wolken-Physik beschäftigt.
Wissenschaftskrimi
Derzeit arbeite ich am ersten Fall des Journalisten Jürgen Wallner, in dem Drogen und Gehirndoping eine zentrale Rolle spielen werden.

Zum zweiten Mal habe ich mit Aitziber Romero und Dino Trescher ein Recherchestipendium eingeworben. Wir befassen uns derzeit intensiv mit den Geldströmen in der EU-Forschungsförderung
Recherchestipendium der Initiative Wissenschaftsjournalismus über Nanotechnologie in Produkten. Daraus ergab sich u.a. ein Artikel in der NZZ über die Ökobilanzen von Nanoprodukten.




